Nachnahmegebühr – Wie hoch sind sie und wer zahlt sie?

Wer eine Ware bestellt, sollte sie auch bezahlen. Der Versand per Nachnahme ist für Versender eine guten Möglichkeit, sicher und zügig an ihr Geld zu kommen. Doch dabei fallen Nachnahmegebühren an. Doch wie hoch sind die Nachnahmegebühren und wer zahlt sie?

Online-Shops und Versandhäuser bieten oft verschiedene Möglichkeiten, die bestellte Ware zu bezahlen, an. Online gehören dazu Kreditkarte oder PayPal, bei Versendern wie Otto kann auch auf Rechnung bestellt werden. Das Risiko eines Zahlungsausfalls ist jedoch nicht zu unterschätzen. Daher wird auch immer wieder die Bezahlung per Nachnahme angeboten bzw. ist oft auch bei Erstbestellern neben der Bezahlung per Vorkasse die einzige Möglichkeit, Ware zu bestellen.

Zustellung nur bei sofortiger Bezahlung

Bezahlen per Nachnahme bedeutet, dass der Überbringer die Ware aushändigt und dabei den Rechnungsbetrag in bar kassiert. Diesen Service lassen sich die Paketdienste bezahlen. So nimmt die DHL derzeit ein Nachnahmeentgelt in Höhe von 4,90 Euro sowie ein Übermittlungsentgeld in Höhe von 2 Euro. Hinzu kommt das ganz normale Porto für ein Paket oder Päckchen.

Die Versender übernehmen in der Regel die Nachnahmegebühr nicht. D. h. die Nachnahmegebühr werden auf die Versandkosten aufgeschlagen. So kann die Bestellung eines 10 Euro-Produktes ganz schnell fast doppelt so teuer werden.

Nachnahme – die wichtigsten Fakten zur Nachnahmegebühr:

  • Bezahlung bei Empfang des Paketes in bar an den Überbringer von DHL, bei DPD auch Bezahlung per Verrechnungscheck möglich
  • Keine Zustellung des Paketes, wenn Betrag nicht bezahlt wird
  • Maximaler Rechnungsbetrag, den Versender bei einer Nachnahme kassieren
    • 3.500 Euro bar (DHL),
    • 2.500 Euro (DPD Barzahlung) bzw.
    • 5.000 Euro Verrechnungsscheck (DPD Verrechnungsscheck)
    • 5.000 Euro bar (UPS)
  • Nachnahmegebühren übernimmt der Versender meistens nicht
  • Wie hoch sind Nachnahmegebühren? Beispiel DHL: 4,90 Euro + 2 Euro + Porto
  • Viele Shops schlagen jedoch zu den eigentlichen Gebühren der Paketdienste eigene Kosten auf, so dass Nachnahmegebühren von 7 bis 8 Euro entstehen können
  • Zustellung i. d. R. nicht an eine Packstation möglich
  • Paketdienst überweist Betrag an Versender

Ein Fazit zum Thema Nachnahmegebühr

Die Nachnahmegebühren sind nicht unerheblich und können leicht den Wert der eigentlichen Ware übersteigen. Wie hoch Nachnahmegebühren sind ist vom Paketdienst abhängig. Um sich die Gebühren einer Nachnahme zu sparen sollte man beim Bestellen von Waren darauf achten, dass Händler alternative Zahlungsmethoden anbieten. Dazu gehören die Bezahlung per Kreditkarte, Sofort-Überweisung oder PayPal.

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Bilderquelle: pixabay.com / falco

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