Geschirr mit der Maschine spülen und Geld sparen

Die Energiekosten sind hoch wie nie, höchste Zeit, den eigenen Verbrauch zu überprüfen und zu optimieren. Den größten Teil der Stromkosten im Haushalt verursachen die Küchengeräte, allen voran Kühlschrank, Herd und Spülmaschine. Gerade bei der Spülmaschine gibt es immer wieder Diskussionen, ob sie wirklich sein muss. Schließlich kann Geschirr auch mit der Hand gespült werden. Das aber ist sogar noch teurer, als für den Abwasch den Geschirrspüler einzusetzen. Noch mehr Energie lässt sich mit unseren Tipps einsparen.

Moderne Geräte können mehr als Energiesparen


Die Energiekosten für den Einsatz der Spülmaschine hängen nicht zuletzt vom Alter des Geräts ab. Während neuere Geräte um die 60 Euro Kosten für Strom und Wasser im Jahr verursachen, kann die Summe bei einem über zehn Jahre alten Gerät bis zu 100 Euro und mehr ausmachen. Hinzu kommt bei älteren Geräten das Fehlen von speziellen Programmen wie Spar- und Schonprogramme für leicht verschmutztes oder eben höherwertiges Geschirr und Besteck. Diese Programme arbeiten mit weniger Wasserdruck und mit einer geringeren Wassertemperatur. Das ist zum Beispiel wichtig, wenn man Silberbesteck in der Spülmaschine reinigen möchte. Wird es zu heiß gereinigt, kann es seinen Glanz verlieren. Auch der Schwefel in Lebensmittelresten greift das empfindliche Material an. Dennoch kann Silberbesteck in der Spülmaschine gereinigt werden, wenn einige Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden. Denn der Abwasch von Hand kommt am Ende teurer als der Einsatz der Spülmaschine.

Nützliche Tipps, um noch mehr Energie zu sparen


Tatsächlich verbraucht der Abwasch von Hand rund 50 Prozent mehr Wasser und 28 Prozent mehr Strom als der Geschirrspüler. Das gilt aber nur, wenn sich jeder Spülgang lohnt. Die Spülmaschine sollte nur dann angestellt werden, wenn sie wirklich voll ist. Es ist aber falsch, sie so vollzustopfen, dass das Wasser nicht überall hinkommt. Dann bleiben Geschirrteile schmutzig, müssen von Hand nachgespült werden oder einen weiteren Waschgang in der Maschine verbringen. Es gilt also, den Raum in der Maschine so zu nutzen, dass das Geschirr sich möglichst nicht berührt, aber kein Raum ungenutzt bleibt. Die höchste Temperatur herrscht im unteren Teil der Maschine und hier ist auch der Wasserstrahl am kräftigsten. Stark verschmutztes Geschirr gehört deshalb nach unten. Dabei spielt es keine Rolle, um welche Geschirrteile es sich handelt. Üblicherweise werden hier Töpfe und Pfannen untergebracht. Festgeschrieben ist das aber nicht.

Regelmäßig reinigen ist Pflicht


Um Ablagerungen in der Maschine möglichst zu vermeiden, sollte sie regelmäßig einen Spülgang mit der höchsten Temperatur durchlaufen. Dadurch werden Fettablagerungen gelöst und Kalk vorgebeugt. Das Restesieb ist möglichst nach jedem Spülgang zu leeren. Die Pumpe tut sich sonst unnötig schwer mit dem Abpumpen des Wassers, was wiederum unnötig Energie verbraucht. Stromfresser gibt es schließlich schon genug im Haushalt.

Mit Warmwasser arbeiten


Sinnvoll kann es sein, die Spülmaschine am Warmwasseranschluss anzuschließen. Denn das Aufheizen des Wassers verbraucht am meisten Energie. Wird die Maschine mit warmem Wasser versorgt, können bis zu 30 Prozent des Energieverbrauchs eingespart werden. Das setzt aber voraus, dass die Spülmaschine technisch dafür ausgerüstet ist. Am günstigsten arbeiten Spülmaschinen bei einer Wassertemperatur von 55 Grad. Kommt das Wasser schon mit dieser Temperatur in die Maschine, muss es nicht mehr nachgeheizt werden.

Bildquelle: unsplash.com/ @mohammadesmaili

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