Stromkosten sparen – So schonst du Geldbeutel und Umwelt

Stromkosten machen einen großen Teil der sogenannten Nebenkosten in einem Haushalt aus. Nahezu alle Geräte im Haus arbeiten mit Strom, weshalb die Auswahl eines geeigneten Anbieters und natürlich auch das Reduzieren des Stromverbrauchs wichtige Themen für die meisten Bürger des Landes sind. In diesem Artikel geben wir einige Tipps, wie du den Stromverbrauch im Haushalt senken und möglichst gering halten kannst.

Der Stand-By Modus – Ein Geldfresser

Die meisten Haushaltsgeräte verfügen über einen Stand-By Modus. Viele Menschen denken, dass die kleine LED an der Vorderseite des Geräts nicht viel Strom verbraucht, doch in Wirklichkeit ist es nicht nur die LED, die die Stromrechnung in die Höhe treibt. Hersteller konstruieren die Geräte so, dass sie nach einem Druck auf den Power Knopf möglichst schnell wieder einsatzbereit sind. Dies setzt allerdings voraus, dass Komponenten wie Speicher, Festplatten, Laufwerke und Motoren in „Alarmbereitschaft“ bleiben. Das kostet Strom und zwar auf Dauer relativ viel. Nutze lieber eine Mehrfachsteckdose, die sich einfach per Knopfdruck komplett ausschalten lässt. Alle Geräte sind somit augenblicklich von der Stromzufuhr getrennt.

Bewegungsmelder in Haus und Garten

Bewegungsmelder kennt jeder. Sobald jemand in die Nähe einer Haustür kommen, geht in vielen Fällen das Licht automatisch an. Das sorgt dafür, dass die Außenbeleuchtung nicht die ganze Nacht eingeschaltet bleiben muss und somit Energiekosten eingespart werden können. Warum also nicht auch im Innenbereich mit Bewegungsmeldern arbeiten? Statte Flure, Küche, Wohnzimmer und Bad mit kleinen Bewegungsmeldern aus. Das Licht folgt dir ab sofort auf Schritt und Tritt. Betrittst du einen Raum, geht das Licht an, während im vorherigen Raum die Lampe wieder automatisch erlischt.

Geräte nur dann nutzen, wenn sie gebraucht werden

Leider haben viele Menschen die Angewohnheit, den Fernseher im Wohnzimmer einzuschalten, während sie jedoch in der Küche sitzen. Dies kostet in jedem Fall unnötigen Strom. Schalte am Besten die elektrischen Geräte im Haushalt immer nur dann an, wenn du sie auch wirklich benötigst. Dasselbe gilt auch für dein Handy. Schließe die Apps immer nach der Verwendung, damit dein Akku länger hält und nicht so oft nachgeladen werden muss.

Nur aktuelle Geräte verwenden

Die Technik entwickelt sich jeden Tag weiter. Gerade bei dauerhaft am Stromnetz saugenden Haushaltsgeräten wie Kühltruhen, Kühlschränken oder Waschmaschinen solltest du darauf achten, dass diese Produkte der gewünschten Effizienzklasse entsprechen. Empfohlen sind Geräte mit der Bezeichnung A+ oder A++.

Der Stromanbieter entscheidet über den Preis

Stromanbieter wechseln regelmäßig die Konditionen. Leicht verlierst du als Endverbraucher hier den Überblick, welcher Tarif denn jetzt eigentlich der Beste für dich ist. Wer den besten Anbieter aufspüren will, sollte einen Strompreisvergleichstest machen. Portale wie Verivox bieten einen kostenlosen Service an, bei dem dir die Konditionen zahlreicher Anbieter einfach nebeneinander aufgelistet werden. So erhältst du einen vollständigen Überblick über das Angebot auf dem Markt und kannst sich genau für den Anbieter entscheiden, der zu deinen Anforderungen passt.

 

Bildquellen:

  • Stromzähler: pixabay.com / geralt-9301
  • Musikanlage: pixabay.com/ WerbeFabrik-1161770

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